Meine Berufung (2)

gleiseBeim Würzburger Kongress „Pfingsten 21“ im Herbst 2016 gab es in einer prophetischen Gebetsrunde von [Heiner Christian Rust] Klartext über meinen weiteren Berufungsweg. Ich habe meinen Wechsel aus dem Berufsleben als Gemeindereferent in die Berufung der 3. Lebensphase weitgehend abgeschlossen. Ich muss nicht mehr länger auf der Suche sein. Ich bin nicht mehr in der Orientierungszeit als Volunteer, sondern habe als „Trainee on the job“ einen Platz in der Kirche und in der Gesellschaft, wo ich mich engagieren darf und mein Charismenprofil einbringen kann. Meine Berufung zur „Evangelisation im bürgerschaftlichen Kontext“ besteht aus fünf Aufgaben:

1. Brücken bauen.
Dafür habe ich im Berufsleben genug ökumenische Erfahrungen in Projekten und Leitungsfunktionen sammeln dürfen. Ich werde weiterhin zwischen den Konfessionen unterwegs sein.

2. Türen öffnen.
Das will ich gerne in meiner Gemeinde und anderswo tun, z.B. im Begrüßungsteam und am Info-Point, und in weiteren Präsenzdiensten, deren Format noch in Arbeit ist.

3. Beziehungen knüpfen.
Dabei geht es nicht nur um Kontakte Einzelner untereinander, um Gruppenbildung und Netzwerke. Es geht bei Evangelisation um die Einladung und Begleitung der Freundschaft mit Jesus. Wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Kirche und ihrer Gemeinden: Keinen konfessionellen Tunnelblick mehr. Kooperation wo immer es geht, keine Furcht beim Grenzen-Überschreiten!

4. Räume schaffen.
Neue Gemeinden, neue Gemeindeformate („Ekklesien“, z.B. „Kirche für Beginner“ im postkonfessionellen Zeitalter) sind angesagt. Für Osnabrück könnte das ein Gebetshaus-Projekt sein. Wie schön wäre es, wenn die Evangelische Allianz Osnabrück auf den seit 162 Jahren (!) rollenden Zug der Benediktinerinnen am Hasetor mit ihrem 24-Stunden-Gebet an sieben Tagen der Woche aufspringen würde. Eine kleine Gruppe quer durch alle Konfessionen hat bereits einfach mit drei Stunden freier Anbetung im Monat angefangen. Nun gilt es herauszufinden, ob Gott ein Gebetshaus-Projekt für Osnabrück auf seiner Agenda hat, oder ob von der Augsburger [Mehr!-Konferenz] begeisterte oder von ihrer Gemeinde frustrierte Christen sich hier nur selbst verwirklichen wollen.

5. Horizonte weiten.
Evangelisieren ist auch lehren. Ich bin Religionspädagoge. Ich habe verschiedene Glaubenskurs-Formate mitgemacht, auch als Teamer. Alphakurs, Cursillo, Christ werden – Christ bleiben, Leben-im-Geist-Seminar sind mir vertraut. Jede Gemeinde im ev.-luth. Sprengel Osnabrück hat einen dicken Ordner mit Glaubenskurs-Mappen für Erwachsene – ein Vermächtnis des ehem. Landessuperintendenten Burghard Krause (Auszug aus dem Schneckenhaus – Praxis-Impulse für eine verheißungsorientierte Gemeindeentwicklung, Neukirchen-Vluyn (Aussaat-Verlag) ²1998) Weitherzig zu werden ist auch das beste Mittel gegen die Zerrbilder, die wir gegenseitig bes. in [online-Kommentaren] immer noch über unsere Konfessionen kultivieren.

Weiterhin kündigen sich einige zeitlich begrenzte Projekte am Horizont an:
[Dynamissio], der Berliner Kongress vom 23.–25. März 2017 der „Koalition für Evangelisation“ in der die meisten ev. Landeskirchen, Gemeinschafts- und Missionswerke, Freikirchen u.a. Initiativen vertreten sind. Katholisches gibt da leider nur als Minderheitenvotum von Teilnehmern bzw. über die Initiative [fresh-X]. (Frühbucherrabatt noch bis 31.01.2017!)
Der Ostergarten in der Andreasgemeinde in der Fastenzeit vom 27.03.–16.04.2017.
Mithelfen bei [Jesus-House] Osnabrück im Frühjahr, der Evangelisierungs-Aktion der Allianz-Jugend.
Für 2017 ist ein Seminar zur Glaubensvertiefung in Planung.
[„mittendrin 2017“], das Jahrestreffen der Charismatischen Erneuerung in der kath. Kirche wird im Herbst 2017 als Wochenendtreffen in vier Regionen Deutschlands begangen. Für den Nordwesten wird es vom 15.–17. Sep. 2017 in Bremen sein (St. Marien und St. Willehad Walle, Birgittenkloster City).
Dazu kommen die gemeinde-bezogenen Veranstaltungen, die ich als Mitarbeiter des [Mülheimer Verbands] sowieso mitmache:
Gemeindeforen, Delegierten-Tagung, Theologische Leiter-Tagung, Mitarbeiter-Tagung „ECHT!“.
Und schließlich hat das „Netzwerk Quartier“ der Stadt Osnabrück auch noch seine regelmäßigen Zusammenkünfte.

Es gibt also genug zu tun in einem spannenden und erlebnisreichen 3rd Life!

[Meine Berufung 1 (2015)]
[Hier mein Weg aus dem Berufsleben im Zeitraffer]

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